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Erfahrungsaustausch und Erkenntnisse im Fokus der SSG Safety Conference

30 März 2026

Die diesjährige SSG Safety Conference wurde nun durchgeführt – zwei intensive Tage voller Wissen, Inspiration und Begegnungen zwischen Menschen. Die Konferenz brachte Fachleute aus verschiedenen Branchen zusammen, wobei der Schwerpunkt sowohl auf technischen als auch auf menschlichen Faktoren in der Arbeitsschutz- und Sicherheitsarbeit lag.

Das Programm bot eine breite Palette an Perspektiven, von Veränderungsmanagement und Erkenntnissen aus Krisen bis hin zu Fragen rund um Alkohol und Drogen im Arbeitsleben. Anhand realer Fallbeispiele aus verschiedenen Branchen konnten die Teilnehmer konkrete Erfahrungen und Erkenntnisse teilen, die in ihre eigene Sicherheitsarbeit umgesetzt werden können.

Die Konferenz wurde von den Moderatoren Sara Marczak und Andreas Utterström geleitet, die mit ihrem journalistischen Hintergrund einen ansprechenden und zusammenhängenden Fluss geschaffen haben, bei dem Vorträge und Diskussionen auf natürliche Weise miteinander verbunden sind.

Entsendung auf der Agenda

Ein zentraler Teil der Konferenz war die Vernetzung. Zwischen den Vorträgen, in den Pausen und bei gemeinsamen Mahlzeiten kam es zu vielen wertvollen Gesprächen. Nicht zuletzt wurden die Diskussionen an den Tischen zu wichtigen Foren für den Erfahrungsaustausch. Hier weckte die Frage nach ausländischen Arbeitskräften großes Engagement, und unter der Leitung von Linn Folke von SSG trugen die Teilnehmer zu vielen nuancierten Gesprächen über die Herausforderungen und Möglichkeiten bei, die dies für die Industrie bedeutet.

Kristian Gould
Kristian Gold

Mehrere Vorträge konzentrierten sich auch auf menschliches Verhalten und Entscheidungsfindung. Kristian Gould stellte eine wichtige Erkenntnis vor: das Gefühl, das Richtige und Falsche zu tun, ist im Moment oft dasselbe. Erst im Nachhinein, wenn die Konsequenzen klar werden, erkennen wir, wenn etwas schief gelaufen ist. Seine Botschaft an die Teilnehmer war, dies bei der täglichen Sicherheitsarbeit zu berücksichtigen.

Der ehemalige Kampfpilot Max Villman teilte Erfahrungen aus der Luftwaffe und zeigte, wie Entscheidungsfindung unter Druck und klare Strukturen auf das Arbeitsleben übertragen werden können, um sicherere und effizientere Organisationen zu schaffen.

Voneinander lernen

Zu den Geschäftsbeispielen gehörte, wie Polarbröd den großen Brand in seiner Bäckerei hantierte. Ein entscheidender Faktor bei ihrem Krisenmanagement war es, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen. Durch eine klare und offene Kommunikation und einen starken Fokus auf die Menschen in der Organisation wurden Vertrauen und Stabilität in einer sehr herausfordernden Situation geschaffen.

Auch Mondi Dynäs teilte seine Erfahrungen mit, in denen Erika Lundholm und Jessica Kärrlander über die Einführung von Alkoholtests beim Betreten und Verlassen der Anlage berichteten.

Peter Stenberg und Vanesa Jakopovic von AstraZeneca betonten ihre Arbeit an der Entwicklung von Strukturen, Arbeitsweisen und Sicherheitskultur mit dem Schwerpunkt auf der Schaffung eines proaktiveren und nachhaltigeren Arbeitsschutzes durch Digitalisierung.

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Ein Ort zum Vernetzen

Die Konferenz war von einer warmen und gemütlichen Atmosphäre geprägt, bei der das gemeinsame Abendessen zu einem geschätzten Element wurde, bei dem die Teilnehmer das Netzwerken in einer entspannteren Umgebung fortsetzten. Der Abend bot auch ein spannendes Musikquiz, das zu Lachen und Gemeinschaft beitrug.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die diesjährige SSG Safety Conference ein Treffpunkt für Erfahrungsaustausch und Reflexion war. Neben dem wissensintensiven Programm wurden die Tage mit den neuesten Nachrichten von SSG abgeschlossen. Wir hoffen, dass die Konferenz durch die Kombination aus inspirierenden Vorträgen, realen Fallbeispielen, engagierten Moderatoren und Networking-Möglichkeiten für die Teilnehmer zu einem wertvollen Erlebnis wurde.

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