Helena Carell

Wie SSG der Industrie helfen kann, ihre Bereitschaft zu stärken

27 Februar 2026

In der neuen Publikation „Bereitschaft für Unternehmen – Wenn die Krise oder der Krieg kommt“ hebt die schwedische Zivilschutzbehörde (MCF) die entscheidende Rolle der Wirtschaft in der schwedischen Gesamtverteidigung hervor. Von Strom- und IT-Ausfällen bis hin zu Lieferproblemen und Personalabfällen wird erwartet, dass Unternehmen schwerwiegende gesellschaftliche Störungen handhaben können, und die Industrie hat eine besonders kritische Funktion.

Die Aufrechterhaltung von Produktion, Sicherheit und Lieferung ist nicht nur geschäftskritisch, sondern trägt auch direkt zur Resilienz der Gesellschaft bei. Hier kann SSG unterstützen, indem es dazu beiträgt, die Bereitschaft im Alltag konkret, skalierbar und funktional zu machen.

Helena Carell, Head of Internationalisation & Compliance bei SSG, verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Sicherheitsschutz, Totalverteidigung und Verteidigungsindustrie. Mit ihrem Hintergrund als Berufsbeauftragte und Sicherheitsmanagerin hat sie Erfahrung in der Stärkung der Fähigkeiten von Organisationen in Sicherheits- und Notfallfragen.

–  Die Industrie muss in der Lage sein, ihre Geschäfte auch bei sich schnell ändernden Bedingungen zusammenzuhalten. Dies erfordert klare Arbeitsweisen, aktuelle Informationen und ein gemeinsames Verständnis dafür, was entscheidend ist. Bei Robustheit geht es ebenso um Struktur und Koordination wie um Technik.

Bereitschaft, die in der Praxis funktioniert

Bei Bereitschaft geht es nicht um Pläne in einem Ordner. Es geht darum, dass Menschen, Prozesse und Systeme auch bei sich schnell ändernden Bedingungen ihre Arbeit fortsetzen. SSG trägt durch drei Grundpfeiler zur Stärkung der Fähigkeiten der Industrie bei: Standardisierung, digitale Arbeitsweisen und Koordination.

1) Standardisierung zur Stabilisierung des Systems

Gemeinsame Sicherheits-, Technologie- und Umweltstandards reduzieren Schwachstellen und erhöhen das Sicherheitsniveau in der gesamten Wertschöpfungskette. Wenn mehrere Akteure auf die gleiche Weise arbeiten:

  • reduziert die Abhängigkeit von individuellen Lösungen
  • Klarheit über Rollen, Anforderungen und Verantwortlichkeiten
  • erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen (Interoperabilität)

2) Arbeitsweise als Ordnungsmacher

In einem Alltag, in dem externe Faktoren die normalen Arbeitsweisen beeinflussen, ist der Zugang zu den richtigen Informationen und der richtigen Kompetenz entscheidend. Die Plattformen von SSG stärken die Bereitschaft, indem sie Arbeitsweisen schaffen, die Ordnung, Rückverfolgbarkeit und Transparenz in kritischen Abläufen bieten:

  • Sicherstellung der Kompetenz von Mitarbeitern einer Fremdfirma
  • Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung bei Lieferanten und Auftragnehmern
  • Klarheit über Zutritt, Schulungsanforderungen und Sicherheitsstufen
  • weniger Verwaltungsaufwand und weniger parallele eigene Systeme
  • Wenn Unternehmen keine Zeit mehr für den Aufbau und die Wartung ihrer eigenen Lösungen aufwenden müssen, können sie sich auf das konzentrieren, was wirklich einen Unterschied macht – Produktion, Innovation und Geschäftsentwicklung.

3) Vernetzung und Koordination – Industrielle Resilienz in der Praxis

Widerstandsfähigkeit wird nicht isoliert aufgebaut. Durch die Bündelung der Industrie in strukturierten Netzwerken schafft SSG die Voraussetzungen für:

  • Koordination zwischen Akteuren
  • Wissensaustausch über Risiken, Bedrohungen und Erkenntnisse
  • gemeinsame Arbeitsweisen und Kontaktwege
  • bessere Zusammenarbeit mit Behörden, wenn eine schnelle Reaktion erforderlich ist